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Vom Holiker 22. September 2026

Die Schattenpanther

Wer hinter dem ERC Ingolstadt steht und wie ein regionales Unternehmernetzwerk den Klub seit Jahrzehnten prägt

Prolog: Hinter dem Flutlicht

Wenn das Flutlicht der Saturn-Arena die Eisfläche in gleißendes Weiß taucht, die Spieler auf dem Eis stehen und Tausende Kehlen die Panther anfeuern, regiert für zwei Stunden vor allem eines: Emotion.

Tore. Checks. Jubel auf den Rängen.

Doch moderner Profisport wird längst nicht mehr allein auf dem Eis entschieden. Hinter jeder Mannschaft stehen Gesellschaftsverträge, Etats, Beteiligungen, Sponsoren und Menschen, die bereit sind, wirtschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Wer deshalb den Blick von der Eisfläche abwendet und sich durch die Unterlagen des Amtsgerichts Ingolstadt arbeitet, stößt unter der Handelsregisternummer HRB 2493 auf das wirtschaftliche Fundament des Ingolstädter Profieishockeys: die ERC Ingolstadt Eishockeyclub GmbH.

Und deren Eigentümerstruktur erzählt eine bemerkenswerte Geschichte.

Hier bestimmen keine Staatsfonds aus dem Nahen Osten, internationale Private-Equity-Gesellschaften oder globale Konzerne allein die Geschicke. Das Stammkapital verteilt sich auf 18 Positionen, darunter 17 externe Gesellschafter sowie ein von der GmbH selbst gehaltener Geschäftsanteil.

Auf den ersten Blick erscheint die Struktur stark zersplittert.

Auf den zweiten Blick zeigt sich jedoch ein Muster.

Hinter Beteiligungsgesellschaften, Privatpersonen und mittelständischen Unternehmen steht ein eng mit Ingolstadt und der Region 10 verbundenes Netzwerk. Unternehmer aus Handel, Immobilienwirtschaft, Entsorgung, Bau, Handwerk und Informationstechnologie sind an jener Gesellschaft beteiligt, die den Profispielbetrieb der Panther trägt.

Darunter finden sich Namen, die die wirtschaftliche Entwicklung der Region über Jahrzehnte geprägt haben.

Die Geschichte des ERC Ingolstadt ist deshalb nicht nur eine Geschichte über Eishockey.

Sie ist auch eine Geschichte über Kapital, persönliche Verbindungen und ein regionales Netzwerk, ohne das Profieishockey in Ingolstadt in seiner heutigen Form kaum denkbar wäre.


Kapitel I: Wenn eine GmbH sich selbst gehört

Die erste Besonderheit findet sich bereits weit oben in der Gesellschafterliste.

Mit 12,23 Prozent hält die ERC Ingolstadt Eishockeyclub GmbH selbst den größten einzelnen Geschäftsanteil an der Gesellschaft.

Was zunächst paradox klingt, ist gesellschaftsrechtlich durchaus möglich. Das GmbH-Gesetz kennt unter bestimmten Voraussetzungen den Erwerb eigener Geschäftsanteile.

Für die Machtverhältnisse innerhalb einer Gesellschaft ist ein solcher Anteil interessant.

Das ruhende Stimmrecht

Rechte aus eigenen Geschäftsanteilen können von der Gesellschaft grundsätzlich nicht in derselben Weise ausgeübt werden wie von einem externen Gesellschafter. Insbesondere entsteht daraus keine zusätzliche unabhängige Stimme in der Gesellschafterversammlung.

Für die Betrachtung der tatsächlichen Mehrheitsverhältnisse ist deshalb nicht allein entscheidend, welcher Anteil am Stammkapital nominell gehalten wird. Ebenso relevant ist, welcher Teil davon tatsächlich stimmberechtigt ist. Damit gewinnen die übrigen Gesellschafter relativ an Gewicht.

Eine Beteiligungsreserve

Gleichzeitig stellt der Eigenanteil einen bemerkenswerten Bestandteil der Eigentümerstruktur dar.

Ein solcher Geschäftsanteil kann grundsätzlich Gestaltungsspielraum eröffnen, etwa wenn sich die Eigentümerstruktur zu einem späteren Zeitpunkt verändern soll. Ob und unter welchen Voraussetzungen ein solcher Anteil weitergegeben werden könnte, hängt allerdings von den gesellschaftsrechtlichen Regelungen und notwendigen Beschlüssen ab.

Der größte Einzelanteil des ERC liegt nicht bei einem Unternehmer oder Investor. Er liegt beim Klub selbst.


Kapitel II: Wo beim ERC die strategischen Entscheidungen fallen

Nach außen wird die ERC Ingolstadt Eishockeyclub GmbH durch ihre Geschäftsführung repräsentiert. Dort laufen Tagesgeschäft, Sponsoring, Organisation und sportwirtschaftliche Planung zusammen.

Doch daneben existiert seit vielen Jahren ein weiteres wichtiges Machtzentrum: der Beirat. Wer sich mit der strukturellen Entwicklung des ERC beschäftigt, stößt immer wieder auf dieses Gremium und auf einige Namen, die den Klub über Jahrzehnte begleitet haben.

Einer davon ist dessen aktueller Vorsitzender, Jürgen Arnold.

Arnold gehört seit den frühen Jahren der Profi-GmbH zu den prägenden Persönlichkeiten des Ingolstädter Eishockeys. Persönlich hält er nach der zugrunde gelegten Gesellschafterliste 11,08 Prozent der Geschäftsanteile und damit einen der größten Einzelanteile.

Seine Bedeutung reicht weit über Ingolstadt hinaus.

Arnold ist über viele Jahre Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Eishockey Liga und übernahm später auch eine Funktion im Aufsichtsrat des Deutschen Eishockey-Bundes. Damit gehörte er über lange Zeit zu den einflussreichen Funktionären des deutschen Profieishockeys.

In Ingolstadt wiederum ist sein Name eng mit zwei weiteren Persönlichkeiten verbunden: Leopold „Leo“ Stiefel und Reinhard Büchl.

Stiefel gehörte zu den entscheidenden Wegbereitern des Ingolstädter Profieishockeys. Sein finanzielles und organisatorisches Engagement Ende der 1990er-Jahre begleitete den Klub auf dem Weg in die höchste deutsche Spielklasse.

Lange führte er auch den Beirat.

2013 übernahm Jürgen Arnold den Vorsitz.

Zum Kreis der prägendsten Persönlichkeiten gehört außerdem Prof. Reinhard Büchl. Über die Büchl Entsorgungswirtschaft sind nach der ausgewerteten Gesellschafterstruktur 10,34 Prozent dem Umfeld des Ingolstädter Unternehmers zuzurechnen.

Dass dieser Kreis nicht nur Kapital bereitstellte, sondern in schwierigen Phasen auch operative Verantwortung übernahm, zeigt die Vergangenheit.

Als sich der ERC in einer anspruchsvollen sportlichen und wirtschaftlichen Situation befand, übernahmen Arnold und Büchl zeitweise Verantwortung in der Geschäftsführung.

Ein weiterer Anteilseigner sollte kurz darauf eine noch prominentere Rolle spielen.

Karl Gruber, Immobilienunternehmer und mit 8,99 Prozent beteiligt, übernahm 2013 nach dem Ausscheiden des damaligen Geschäftsführers Karl Schapfl kommissarisch die Geschäftsführung.

Was folgte, gehört zur Vereinsgeschichte.

Der ERC beendete die Hauptrunde 2013/14 auf Rang neun.

Wenige Wochen später war Ingolstadt deutscher Meister.

Es ist bis heute der größte sportliche Erfolg der Klubgeschichte.


Kapitel III: Die Spuren der MediaMarkt-Gründer

Eine besonders interessante Verbindung führt von der Eigentümerstruktur des ERC tief in die Wirtschaftsgeschichte Ingolstadts.

1979 gehörten Leopold Stiefel, Erich Kellerhals, Helga Kellerhals und Walter Gunz zu den Gründern des ersten MediaMarkts.

Aus einem einzelnen Elektromarkt entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte eine der bekanntesten europäischen Handelsgruppen. Ingolstadt wurde zur Konzernzentrale von Media-Saturn.

Jahrzehnte später begegnen sich Spuren dieser Unternehmerfamilien erneut. Diesmal im Gesellschafterkreis des ERC Ingolstadt.

Mit 11,09 Prozent gehört die Aktivest GmbH zu den größten privaten beziehungsweise unternehmerischen Anteilseignern der Eishockey-GmbH.

Die Gesellschaft ist in der Levelingstraße 1 in Ingolstadt registriert. In ihrer Geschäftsführung finden sich unter anderem Michael und Christian Stiefel.

Damit führt eine direkte personelle Spur in das wirtschaftliche Umfeld der Familie Stiefel.

Doch es existiert noch eine zweite Verbindung zur MediaMarkt-Geschichte.

Mit 3,06 Prozent ist die ARA Hotel-Betriebs GmbH am ERC beteiligt.

Einer ihrer zentralen Akteure ist Roland Hörner, der wiederum über viele Jahre mit Projekten aus dem wirtschaftlichen Umfeld von Jürgen Kellerhals, dem Sohn des MediaMarkt-Mitgründers Erich Kellerhals, verbunden ist.

Die Verbindung ist bemerkenswert.

Zwei Familienzweige beziehungsweise wirtschaftliche Netzwerke, deren Geschichte eng mit der Entstehung eines der größten europäischen Elektronikhändler verbunden ist, tauchen Jahrzehnte später in unterschiedlichen Strukturen rund um denselben Ingolstädter Eishockeyklub auf.

Damit spiegelt die Gesellschafterliste des ERC auch ein Stück Ingolstädter Wirtschaftsgeschichte wider.


Kapitel IV: Von der Backstube in die Gesellschafterversammlung

Nicht weniger bemerkenswert ist die Geschichte der Concrete GmbH & Co. KG. Sie hält 10,32 Prozent am ERC und gehört damit zu den größten Anteilseignern der Gesellschaft.

Der heutige Firmenname lässt zunächst an Baustoffe oder Beton denken. Ein Blick in die historische Registerakte zeichnet jedoch ein anderes Bild.

Die Gesellschaft firmierte zuvor als Backhaus Hackner Besitz OHG und hatte ihren Sitz in der Daimlerstraße 11 in Gaimersheim. Damit führt die Spur zum Backhaus Hackner, einem der bekanntesten regionalen Bäckereiunternehmen.

Aus einem handwerklichen Bäckereibetrieb entwickelte sich über Jahrzehnte ein Unternehmen mit zahlreichen Filialen in der Region.

Die Beteiligung am ERC zeigt exemplarisch, wie stark die wirtschaftliche Basis des Klubs im lokalen Mittelstand verwurzelt ist. Gemeinsam erreichen Aktivest, Jürgen Arnold, Büchl, Concrete und Karl Gruber bereits einen erheblichen Teil des Stammkapitals.

Spätestens hier wird deutlich: Die Eigentümerstruktur ist zwar formal breit verteilt. Ein beträchtlicher Teil des Kapitals konzentriert sich dennoch auf einen vergleichsweise überschaubaren Kreis regionaler Unternehmer und Unternehmerfamilien.


Kapitel V: Zwei Entsorgungsunternehmen, ein Klub

Eine weitere Besonderheit findet sich in einer Branche, die für die Wirtschaftsregion Ingolstadt eine wichtige Rolle spielt: Entsorgung und Recycling.

Mit 10,34 Prozent zählt die Büchl Entsorgungswirtschaft GmbH beziehungsweise ihr unternehmerisches Umfeld zu den größten Anteilseignern des ERC. Prof. Reinhard Büchl entwickelte das Unternehmen über Jahrzehnte von einem Fuhrbetrieb zu einer Unternehmensgruppe im Recycling- und Entsorgungsbereich. Parallel engagierte er sich im Klub als Unterstützer, Berater und Funktionär.

Doch Büchl ist nicht das einzige Unternehmen dieser Branche im Gesellschafterkreis.

Weitere 3,06 Prozent hält die Braun Beteiligungs GmbH aus Manching.

Hinter ihr steht die Unternehmerfamilie Braun, die mit BRAUN Entsorgung ebenfalls seit Jahrzehnten in der Region tätig ist. Die Verbindung zum ERC ist dabei nicht ausschließlich finanzieller Natur. Andreas Braun sammelte selbst berufliche Erfahrung beim ERC Ingolstadt und war dort im Bereich Marketing und Vertrieb tätig, bevor sein weiterer beruflicher Weg ins Familienunternehmen führte.

Aus zwei Unternehmen derselben regionalen Branche werden beim ERC damit zwei Partner desselben Projekts.


Kapitel VI: Ein Gesellschafter, der selbst die Schlittschuhe schnürte

Zwischen Beteiligungsgesellschaften, Immobilienunternehmen und Industriebetrieben fällt ein Name besonders auf: Bastian Kimmel.

Kimmel hält als Privatperson 1,53 Prozent am ERC. Heute steht sein Name vor allem für die Kimmel Heizungsbau GmbH & Co. KG, einen traditionsreichen Ingolstädter Betrieb für Heizungs- und Gebäudetechnik.

Seine Verbindung zum ERC begann jedoch nicht in einem Besprechungsraum.

Sie begann auf dem Eis.

Ein Blick in historische Eishockey-Datenbanken zeigt Kimmel als Spieler der damaligen Amateurmannschaft des ERC Ingolstadt.


Kapitel VII: Der Stammverein

Zwischen Unternehmen und Privatgesellschaftern findet sich außerdem jene Organisation, ohne deren Geschichte es den ERC Ingolstadt in seiner heutigen Form nicht gäbe.

Der ERCI Ingolstadt e.V. hält 3,06 Prozent an der Profi-GmbH. Sein wirtschaftlicher Anteil erscheint gegenüber den großen Gesellschaftern vergleichsweise klein. Seine Bedeutung für den Standort geht jedoch weit über die Prozentzahl hinaus.

Während die GmbH den professionellen Spielbetrieb organisiert, bildet der Stammverein einen wesentlichen Teil der sportlichen Basis.

Hier liegen insbesondere Nachwuchsarbeit und weitere Mannschaften des Ingolstädter Eishockeys. Die Gesellschafterliste verbindet damit zwei Welten: Auf der einen Seite steht das professionelle Sportunternehmen. Auf der anderen Seite der Verein, aus dessen Geschichte dieses Unternehmen hervorgegangen ist.


Kapitel VIII: Der Maschinenraum der Region

Die übrige Gesellschafterliste wirkt beinahe wie ein Querschnitt durch den erfolgreichen Mittelstand der Region 10.

B1 Systems: IT aus Vohburg

Mit 6,89 Prozent gehört die B1 Systems GmbH zu den größeren Gesellschaftern.

Gründer Ralph Dehner entwickelte das Unternehmen aus Vohburg heraus zu einem überregional tätigen IT-Dienstleister mit Schwerpunkt auf Linux- und Enterprise-Open-Source-Technologien.

Auch als Sponsor ist das unternehmerische Umfeld Dehners durch das Cafe Detter beim ERC sichtbar.

Praunsmändtl: Mercedes und der ERC

4,59 Prozent entfallen auf die Peter Praunsmändtl GmbH & Co. KG.

Das traditionsreiche Automobilunternehmen ist mit Mercedes-Benz in der Region verbunden und ergänzt damit eine weitere für Ingolstadt typische Branche innerhalb des Gesellschafterkreises.

Auch das Audi Zentrum Karl Brod ist mit 1,53 Prozent vertreten.

Horst Langer

Weitere 4,59 Prozent hält Horst Langer.

Auch er gehört damit keineswegs zu den Randfiguren der Eigentümerstruktur, sondern zu den größeren Einzelgesellschaftern.

Pollin Electronic

Mit 3,06 Prozent ist außerdem die Pollin Electronic GmbH aus Pförring beteiligt.

Das Unternehmen entwickelte sich vom Elektronikgeschäft zu einem bundesweit bekannten Versandhändler. Sollten sich die Eigentumsverhältnisse des Unternehmens im Zuge seiner wirtschaftlichen Situation verändern, könnte langfristig auch die Beteiligung am ERC interessant werden. Ob dies tatsächlich Auswirkungen auf die Eigentümerstruktur der Eishockey-GmbH haben wird, bleibt jedoch abzuwarten.

Bau, Kies und Erdbau

Mehrere kleinere Beteiligungen führen schließlich in die Bauwirtschaft. Matthias Franz Xaver Schimmer, die Froschmeier GmbH sowie die D. Bauer GmbH halten jeweils 1,53 Prozent.

Damit ist auch jene Branche vertreten, die buchstäblich am Fundament der Region arbeitet: Kiesabbau, Baustoffe, Abbruch, Transporte, Erdbau und Bauwirtschaft.


Epilog: Das Ingolstädter Modell

Nach der Auswertung der Gesellschafterstruktur bleibt vor allem eine Erkenntnis:

Der ERC Ingolstadt gehört nicht einem einzelnen Mäzen. Er gehört einem Netzwerk.

17 externe Anteilseigner verteilen sich auf Unternehmen, Unternehmerfamilien, Privatpersonen und den Stammverein. Der größte nominelle Einzelblock von 12,23 Prozent liegt bei der GmbH selbst. Unter den übrigen Gesellschaftern erreicht keiner allein eine dominierende Beteiligung. Das macht das Ingolstädter Modell bemerkenswert.

Das wirtschaftliche Fundament des Klubs stammt zu einem erheblichen Teil aus unmittelbarer Nähe: aus Gaimersheim, Ingolstadt, Manching, Vohburg, Pförring, Buxheim und weiteren Orten der Region.

Aus Backstuben und Kiesgruben. Aus Serverräumen und Recyclinganlagen. Aus Immobilien, Autohäusern, Handwerksbetrieben und den Vermögen von Unternehmerfamilien, die die wirtschaftliche Entwicklung Ingolstadts teilweise über Generationen begleitet haben.

Gerade darin liegt möglicherweise eine der größten Stärken dieser Konstruktion.

Die Verantwortung verteilt sich auf viele Schultern.

Kein einzelner Investor kann allein über die Zukunft des Klubs bestimmen. Strategische Entscheidungen erfordern Mehrheiten, Abstimmung und, seit Jahrzehnten typisch für den ERC, Kompromisse zwischen mehreren starken Persönlichkeiten.

Doch genau darin liegt auch eine der großen Zukunftsfragen.

Viele jener Unternehmer, die den ERC seit den 1990er- und 2000er-Jahren finanziell und organisatorisch begleitet haben, gehören derselben Generation an. Einige Nachfolger sind längst in Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften aktiv. Bei anderen wird sich erst zeigen, ob die nächste Generation dieselbe emotionale Bindung zum Eishockey besitzt.

Der Generationenwechsel könnte deshalb zu einer der wichtigsten Herausforderungen für das Ingolstädter Profieishockey werden.

Denn Beteiligungen lassen sich übertragen. Gesellschaftsverträge lassen sich ändern. Unternehmen können verkauft werden. Was sich jedoch nicht vererben lässt, ist die Begeisterung für einen Eishockeyklub. Hinter den Kulissen arbeitet ein System weiter, das über Jahrzehnte gewachsen ist und dessen Protagonisten nur selten im Scheinwerferlicht stehen.

Sie bilden das wirtschaftliche Netzwerk hinter den Panthern.

Die Schattenpanther.

Und die entscheidende Frage der kommenden Jahre lautet nicht nur, wer für den ERC auf dem Eis stehen wird.

Sondern wer bereit ist, auch künftig dahinter Verantwortung zu übernehmen.


Quellen- & Rechercheübersicht

1. Handels- & Unternehmensregister


  • ERC Ingolstadt Eishockeyclub GmbH

    Stammkapital 670.500 €, Gesellschafterliste & GmbH-Eigenanteil 12,23 %.

    Amtsgericht Ingolstadt, HRB 2493.

    Fusionbase ·
    Northdata

  • Aktivest GmbH

    Family Office der Familie Leopold Stiefel, Levelingstraße 1.

    Amtsgericht Ingolstadt, HRB 9313.

    Northdata ·
    Creditreform ·
    Implisense

  • ARA Hotel-Betriebs GmbH

    Roland Hörner & Jürgen Kellerhals / JKV-Gruppe.

    Amtsgericht Ingolstadt, HRB 1949.

    ARA Hotel ·
    Wer-zu-wem ·
    CompanyHouse

  • Concrete GmbH & Co. KG

    Vormals Backhaus Hackner Besitz OHG, Daimlerstraße 11, Gaimersheim.

    Amtsgericht Ingolstadt, HRA 433.

    Northdata ·
    Handelsregister.ai ·
    CompanyHouse

  • Backhaus Hackner GmbH

    Verbindung zum Standort Daimlerstraße 11, Gaimersheim.

    Amtsgericht Ingolstadt, HRB 855.

    Northdata ·
    LEI Report

  • Braun Beteiligungs GmbH & BRAUN Entsorgung GmbH

    Anton & Andreas Braun, Manching.

    Amtsgericht Ingolstadt, HRB 190757 & HRA 140766.

    Creditreform ·
    Northdata ·
    OpenRegister

  • K.G. Verwaltungs GmbH & Kimmel Heizungsbau GmbH & Co. KG

    Bastian Kimmel.

    Amtsgericht Ingolstadt, HRB 3455 & HRA 1594.

    Kimmel Heizungsbau ·
    Northdata

  • B1 Systems GmbH

    Ralph Dehner, Vohburg.

    Amtsgericht Ingolstadt, HRB 3373.

    Northdata

  • Peter Praunsmändtl GmbH & Co. KG

    Mercedes-Benz Region 10.

    Amtsgericht Ingolstadt, HRA 389.

    Northdata

  • D. Bauer GmbH

    Dieter Bauer, Münchener Str. 115, Ingolstadt.

    Amtsgericht Ingolstadt, HRB 941.

    Unternehmensseite

2. Berichterstattung, Beiratsbeschlüsse & Pressearchive


3. Eishockey-Archive & Spielerdatenbanken